Hier entsteht gerade die Hartz4-Universität

Nichts für Warmduscher!

Bitte zunächst registrieren damit Du eigene Beiträge schreiben und andere lesen kannst.

Deine anmeldung ist kostenlos.

 


eine fortdauernde Odyssee

Hier sollten Aufsätze, Berichte, einzelner Schiksale rein

eine fortdauernde Odyssee

Beitragvon MichaSber » 29. Aug 2012, 18:38

Handelnde Personen: ich, SB - Jobcenter MG, Bereichsleiter JC MG, GF Jobcenter MG, BMAS

Es war Weihnachten 2011 und aufgrund der g´schlamperten Arbeitsweise des JC MG-Rheydt hat mir mein Sohn (15) den weihnachtlichen Besuch abgesagt.
Gründe:
1.) Nichtbearbeitung des rechtzeitig gestellt Antrages auf eine temporäre Bedarfsgemeinschaft für die Dauer des beabsichtigten Besuchszeitraums, inkl. Fahrtkosten
2.) unzumutbare Zustände in der Wohnung (ein beabsichtigter Umzug in eine zumutbare Wohnung wurde durch das JC verhindert)
3.) vermeintlich unzureichende Versorgung mangels finanzieller Mittel.

Die Aussagen des JC Mönchengladbach dazu:
pro Forma habe das JC Zeit bis zum nächsten Stichtag (Zahllauf) um solche Anträge zu prüfen und ggf. sie abzulehnen, oder ausnahmsweise zu bewilligen.

Somit ist das Umgangsrecht für diesen Zeitraum komplett flach gefallen, denn weder die Zugfahrt, noch den Aufenthalt hätte ich vorfinanzieren können.

Seit dieser Schlamperei hat das JC MG sich für jeden angedachten Besuchstermin die Kosten für das Umgangsrecht gespart, denn mein Sohn mochte dieses Vabanquespiel nicht mitmachen.

Aufgrund der über die Zeit unzumutbar gewordenen Wohnzustände habe ich zu diesem Zeitpunkt bereits über 12 Monate eine neue Wohnung gesucht. Laut Wohnungsamt, diverser Wohnungsbaugesellschaften waren Wohnungen zu den Kriterien des JC MG nicht zu bekommen in Mönchengladbach, oder Umgebung.
Trotzdem beharrte das JC darauf nur Wohnungen zu "genehmigen" die den Kriterien entsprechen. Das JC argumentierte damit, es gäbe genügend Wohnungen in MG und gab als Quelle der Informationen die gleichen "Institutionen" an, die mir zuvor mitteilten, es gäbe keine Wohnungen. Wie sonderbar.

Als ich nun wirklich gezwungen war zu handeln (aus gesundheitlichen Gründen war mir dies ohne Unterstützung nicht möglich), habe ich eine Wohnung, die 3 qm über den 45 qm des JC lag angemietet.... Auf Aussage meines "Helfers", der dies telefonisch mit der Bereichsleitung geklärt habe.
Zwischen Finden der Wohnung und notwendiger Zusage lagen 24 Stunden, die sich dann aufgrund der mündlichen Zusage des Bereichsleiters ergaben.
Nur nach dieser notwendigen Anmietung der Wohnung hat dieser Bereichsleiter dann abgestritten je eine telefonische Zusage meinem "Helfer" gegenüber geäußert zu haben. Im Gegenteil: ab diesem Moment bin ich a) ohne nachvollziehbaren Grund umgezogen , b) ohne "Erlaubnis umgezogen c) ohne gestellten Umzugsantrag umgezogen.
Umzugskosten, Renovierungskosten waren somit nicht zu gewähren, da dies ja alles ohne "Wissen des JC" geschehen ist.

Was hat nun das BMAS damit zu tun?- Ganz einfach. Ich habe Frau v.d.L. angeschrieben, da durch das Verhalten des JC MG zum einen das Umgangsrecht mit meinem Sohn ausgehebelt worden ist, zum anderen das JC mich zwar zur Senkung der KdU aufgefordert hat, aber mögliche Alternativwohnungen wegen Unangemessenheit abgelehnt hat.
Die Antwort auf mein Schreiben habe ich sehr schnell erhalten. In diesem Antwortschreiben teilte man mir dann mit, dass man auf meinen "Einzelfall" keine Stellung nehmen könne und den Vorgang zur Prüfung an das JC MG übertragen habe.
Ich wurde von einem Herrn O. (seines Zeichens Controller bei der GF des JC MG)
Kernaussage: wo Menschen arbeiten, geschehen Fehler.
Weitere Aussage: Das JC habe mir soviel Gutes getan: Jobangebote, Schulungen (trotz nachweislicher erheblicher Krankheit nicht zu beenden gewesen)und alle Vierteljahre eine Einladung zu Perspektivgesprächen beim Sachbearbeiter (SB).

Jobangebote seit 2005 : 5 Angebote, ansonsten stete Aussage: wir haben keine Möglichkeit
Schulungen : 3 Jahre habe ich vergeblich versucht diese Schulung zu erhalten. Als klar war, dass ich mich einer OP unterziehen muss, wurde plötzlich und auf die Schnelle diese Schulung doch möglich. Ich habe diese Schulung haben wollen, also habe ich versucht 4 Tage nach der OP doch an dieser Schulung teilzunehmen. Das war ein Fehler, da ich diese Schulung aufgrund des Medikamentenkonsums nicht beenden konnte.
Ein zweiter Versuch scheiterte aus den gleichen Gründen. Das waren also die überdurchschnittlichen Hilfeangebote, die ich vom JC MG erhalten habe.

Wie gesagt: dies habe ich erfahren, weil das BMAS das JC MG beauftragt hat, meinen Einzelfall zu prüfen.

In der Folge wurde ich sodann von der "normalen" Vermittlung zum Fallmanager über"wiesen".
Von dort wurde ich dann umgehend zum Amtsarzt geschickt zur Überprüfung, ob ich überhaupt arbeitsfähig bin.
Ergebnis: nicht arbeitsfähig. Somit auch kein Fall mehr für die Fallmangerin....."krankgeschrieben" für zumindest einmal die nächsten 6 Monate.

Zur Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit habe ich dann eine Reha angetreten.
Das wurde dann dazu genutzt, den Weiterbewilligungsantrag (Feb. 2012) nicht zu bearbeiten. Folge: zum Ende der Reha Anfang April 2012 war kein Geld mehr da......... und ich stand am Reha-Ort am Bahnhof und konnte kein Ticket kaufen.

Am Tag nach meiner Rückkehr erschien ich dann persönlich beim JC MG, wo man mich den Weiterbewilligungsantrag erneut ausfüllen ließ, weil der Antrag von Februar anscheinend garnicht vorläge.
Um zumindest das Geld für die fällige Miete (ich war eh schon zu spät) zu bekommen, tat ich wie mir geheissen.
Doch das "vorab" ausgezahlte Geld reichte nicht für die Miete, geschweige denn zum dann immernoch notwendigen Einkaufen.
Den Ärger mit der Vermieterin habe ich persönlich ausbaden müssen, wobei ich es geschafft habe da glimpflich davon zu kommen..........

Bei dem Ärger mit der GEZ kam ich nicht so glimpflich davon. Ein genauso impertineter Laden wie das JC MG.
Am gleichen Tag wie den Weiterbewilligungsantrag für ALG II habe ich den vorsorglichen Antrag auf Beitragsbefreiung an die GEZ geschickt.
Ein Freund (leider mittlerweile verstorben) hat die Kopien des vorsorglichen Antrags samt Anschreiben noch per Einwurfeinschreiben (den Beleg konnte er mir leider nicht mehr aushändigen) an die GEZ geschickt.
In Ermangelung des Beleges und des Zeugen steht die GEZ auf dem Standpunkt: Antrag nicht eingegangen, Kopien können nicht anerkannt werden und ausserdem zu spät (Datum des Weiterbewilligungsbescheides des JC MG April 2012, somit zu spät beantragt, somit keine Chance auf Nachweis).

Mittlerweile habe ich, trotz attestierter Arbeitsfähigkeit, vom JC nur die Aussage:
"Da sie kein Reha-Fall sind, haben wir keine Möglichkeit eine sinnvolle Maßnahme anzubieten."

Und die Story geht weiter, zumal derzeit von der Symptomatik wieder der Status vor der Reha erreicht ist.

Um es mit den Worten der Mitarbeiterin das JC MG zu sagen:"Wenn eine Schei** passiert, dann ganz bestimmt bei ihnen."
Subjektiv gesehen hat die Frau Recht ........ nur erbärmlich, dass gerade diese Dame fleissig damit weitermacht, was sie so bedauert hat: "Mir Schei*** einzubrocken
te be continiued
MichaSber
 
Beiträge: 3
Registriert: 08.2012
Geschlecht:

Zurück zu "Einzelschiksale ! ?"

 
cron