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Betrugsanzeige (Bedarfsgemeinschaft)

Hartz4

Betrugsanzeige (Bedarfsgemeinschaft)

Beitragvon Rüdiger Hussy » 26. Sep 2012, 19:19

Meine Vermieterin (Freundin) und ich habe eine Anzeige wegen Betrug kassiert. Grund Bedarfsgemeinschaft.

Am 13.9 war die Polizei gleichzeitig bei mir und meiner Freundin um mir nachzuweisen, das ich meine Wohnung, die das Amt bezahlt ... nicht bewohne. Selbstverständlich wohne ich dort primär, doch die Beamten sind der Meinung, das man ohne Kühlschrank und ohne Waschmaschine nicht in einer Wohnung wohnen kann.
Auch die geringe Anzahl an Kleidung nahmen sie als Beweiß, das ich die Wohnung nicht bewohne.
Das man sich mit aktuell 220€ H4 jedoch kaum etwas leisten kann (bin gerade 30% sanktioniert) und an den Kauf eines Kühlschranks oder einer Waschmaschine gar nicht zu denken ist interessiert die Beamten der Polizei nicht.

Natürlich wurden auch Dinge von mir bei meiner Freundin gefunden. Zahnbürste ein paar Klamotten sowie Bilder und Briefe.
Ich streite ja nicht ab, das ich eine Freundin habe, und auch nicht, das ich ab und zu bei ihr unten bin.

Doch meine Freundin will mich natürlich nicht alimentieren und das will ich natürlich auch nicht.
Ich habe kein Kind mit meiner Freundin und kein gemeinsames Konto.

Normalerweise müsste das Jobcenter bei Verdacht einer Bedarfsgemeinschaft mir Harz4 kürzen. Dem könnte ich widersprechen und vor dem Sozialgericht klären lassen ob Bedarfsgemeinschaft oder nicht.
Doch das wurde NICHT getan.

Statt dessen bekomme ich eine Betrugsanzeige,
bzw .. DAS ...
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Sie haben nichts mitgenommen. Nur Fotos in beiden Wohnungen gemacht.

Ich wohne oben im ersten Stock. Meine Vermieterin *Freundin* wohnt unten.

Wir kennen uns seit über 4 Jahren. Bevor wir in die nähe von Neustadt gezogen sind, lebten wir in der nähe von Nürnberg in EINER (ihrer) Miet-Wohnung.
Das zuständige Sozialgericht, bestätigte damals, das wir KEINE Bedarfsgemeinschaft sind.
Das Gerichtsurteil von damals habe ich noch.
Meine *Freundin* zog um ins eigene Haus, in die nähe von Neustadt .... ca. vor 3 Jahren. Da ich so oder so hätte umziehen müssen ging ich mit.
Jetzt wohne ich seither in IHRER Eigentumswohnung und zahle ganz normal Miete, wie sich das gehört.

Im Beschluss steht als Grund, ich hätte am 18.3 2010 falsche Angaben beim Antrag auf ALG2 gemacht.
Aber laut Sozialgerichtsurteil vom Dez.2008 war ich ja keine Bedarfsgemeinschaft.
Somit habe ich März 2010 auch keine falschen Angaben gemacht, als ich keine Bedarfsgemeinschaft angegeben habe.

Ich wollte das hier auch mal los werden, weniger um Hilfe zu erbitten, (Tipps sind natürlich trotzdem willkommen)
sondern mehr als Bericht .. was die so alles für ne Scheiße verzapfen.
Rüdiger Hussy
 
Beiträge: 1
Registriert: 09.2012
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Re: Betrugsanzeige (Bedarfsgemeinschaft)

Beitragvon Gaby33 » 28. Sep 2012, 11:22

Ich verstehe es so, damals war es eine WG, keine BG.
Warum sollte man sich mit einem WG Mitglied nicht gut verstehen können?
So gut, wenn dieses WG Mitglied umzieht, man sowieso umziehen müsste, dann eben wieder mit dieser Person unter einem Dach lebt.
Betonung liegt auf unter einem Dach! Nicht in einer Wohnung.

Das sie zufälligerweise zu deiner Vermieterin und nicht nur zu Deiner Nachbarin geworden ist kannst Du ja wohl schlecht beeinflussen!

Rechtlich habt ihr bis auf das Mietverhältnis nichts miteinander zu tun.

Was die sich da vom JC zu recht spinnen ist deren Problem, nicht deins.

Der Umkehrschluss wäre, ich dürfte Niemals in ein Haus ziehen wo eines meiner ehemaligen WG Mitglieder wohnt!!!
Das JC versucht hier was zu konstruieren! Das wird ihnen nicht gelingen! Sie sind in der Beweispflicht!

Aus meiner Sicht ist es nun Zeit eine Gegenanzeige/ Strafanzeige gegen den Mitarbeiter zu stellen auf wessen Veranlassung
die Polizei eingeschaltet wurde und eine Hausdurchsuchung statt fand.

Wo kommen wir denn da hin wenn jeder poplige Sb etwas behaupten kann, Du wohlmöglich noch Stress mit Deiner
Vermieterin bekommst.
Vielleicht kündigt sogar deshalb das Mietverhältnis!???

Verpass denen einen Einlauf!
Strafanzeige gegen den Mitarbeiter und die Geschäftsführung!!!

Strafanzeige schriftlich vorbereiten, zur Polizei bringen, den Empfang schriftlich bestätigen lassen!!!
Dann bekommst Du eine Vorgangsnummer.
Wenn Du die Anzeige direkt bei der Staatsanwaltschaft stellst, landet so etwas schon mal schnell in der Rundablage.

Aus meiner Sicht muss so etwas im Keim erstickt werden! Wird ja immer schöner mit diesen Schergen!

LG Gruß
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Gaby33
 
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